Wir über uns

Diese Webseite richtet sich an Betroffene und Angehörige zu Aufklärung über organerhaltende Alternativen bei bestimmten Erkrankungen wie abnormale uterine Blutungen (AUB) und dysfunktionelle uterine Blutungen (DUB).


Liebe Besucherinnen und Besucher,

in Deutschland leidet etwa jede fünfte Frau zwischen 30 und 50 Jahren unter einer sehr starken und/ oder lang anhaltenden Monatsblutung, der sogenannten Menorrhagie. Neben den körperlichen Folgen des hohen Blutverlusts, wird ihr gesamtes Leben dadurch beeinträchtigt und beschränkt. Viele Frauen gehen während ihrer Periode kaum oder gar nicht raus, treffen keine Verabredungen, nehmen nicht oder nur stark eingeschränkt am sozialen Leben teil.

Es gibt, je nach Ursache für die Blutung, eine ganze Reihe an Behandlungsmöglichkeiten, die wir im Folgenden darstellen. Bei einigen Ursachen ist eine Hysterektomie nicht zu vermeiden, bei anderen gibt es inzwischen Behandlungsmöglichkeiten, die die Gebärmutter erhalten. Um Letztere geht es uns auf dieser Seite.

Denn anders als in den USA, Kanada sowie europäischen Ländern wie Großbritannien, Frankreich, den Niederlanden und der Schweiz, ist die Methode der Wahl zur Behandlung uteriner Blutungsstörungen in Deutschland immer noch die Entfernung der Gebärmutter. In mindestens 30.000 Fällen jährlich sogar bei Frauen, deren Gebärmutter gar keine Blutung verursachenden Veränderungen aufweist!  

Warum? – Weil zum Beispiel die Kosten für Organ erhaltende Therapien nicht von den Krankenkassen erstattet werden, weil die Bedeutung der Gebärmutter für Frauen, auch wenn sie keinen Kinderwunsch (mehr) haben, unterschätzt wird. Mehr dazu erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Die Initiative „Rettet die Gebärmutter“  wurde gegründet, um in deutschen Medien auf diese Situation aufmerksam zu machen, alle Alternativen aufzuzeigen, Betroffene zu begleiten und sie mit Informationen, Tipps und Erfahrungsberichten zu unterstützen.

Wir wollen, dass sich die Situation in Deutschland dem weltweiten Standard anpasst. Wir möchten erreichen, dass keine unnötigen Gebärmutterentfernungen (Hysterektomie) mehr durchgeführt werden und dagegen die Kosten für Gebärmutter erhaltende Therapien von den Krankenkassen übernommen werden!

Ihre Initiative „Rettet die Gebärmutter“