Fragen zu Myom

Hallo ihr Lieben!
Ich bin hier ganz neu angemeldet und auch nicht so forenerfahren wie manch Anderer - verzeiht mir also bitte kleine Fehler und Missverständnisse! :)

Ich bin Amelia, 22 Jahre alt und hab einige Fragen an euch! :)

Ich habe seit 2 Wochen (nachdem meine schmerzhafte Periode aufgehört hat) immense Probleme. Ich habe ein kolikartiges (vll sogar wehenartiges?) Stechen im Unterbauch, mal links gefühlt im Darm, mal rechts, mal im Rücken Richtung linke Niere. Dazu kommt zeitweise Übelkeit mit Erbrechen. Stechen in den Beinen, Kribbeln in dem Armen/Händen. Und ich fühl mich, als ob ich eine deftige Grippe hätte, ohne eine zu haben.

Zu meiner Vorgeschichte:
Ich habe eine ungeklärte Multiple Sklerose/Neuromyelites Optica (Die Neurologen sind sich da unsicher, welches von beiden ich habe, verläuft beides ziemlich gleich), meine Mutter musste sich aufgrund von Myomen und Zysten die Gebärmutter entfernen lassen und eigentlich ist meine Periode sehr regemäßig und ohne große Schmerzen. Seit ca. 4 Monaten habe ich allerding starke Unterleibsschmerzen, schon eine Woche bevor ich überhaupt meine Periode bekomme und habe nach den Tagen auch braune Schmierblutungen. Die letzte Periode kam gut 2 Wochen zu früh und war sehr stark.

So.. Ich war damit bei meiner Hausärztin, zuerst war der Verdacht da, dass ich eine Magen-Darm-Grippe bekommen würde. Dies ist nicht eingetroffen, dafür habe ich Wasser in den Beinen bekommen. 4 Tage später wurde mir Blut abgenommen, heute habe ich die Ergebnisse bekommen: Alles in Ordnung, meine Ärztin hat keine Ahnung, was es sein könnte. Überweisung zum Neurologen: Mein Neurologe kann keinen Zusammenhang zwischen meinen Narben im Rückenmark (Auswirkung der MS/NMO) und den Symptomen festsstellen, da nichts aktiv ist.
Beim Frauenarzt habe ich erst am 21. einen Termin. Dass es vll einen Zusammenhang mit meiner starken Periode haben könnte, ist mir vorhin erst in den Sinn gekommen, als meine Mutter mir ihre Geschichte mit der Total-Op erzählt hat, da sie sowas wie ein Myom bei mir vermutet.

Langer Text, .. sorry! Jetzt habe ich ein paar Fragen:
Kann sich ein Myom vererben?
Wie waren eure Blutwerte damals?
Kann sich jemand mit meinen Symptomen identifizieren?

Ich weiß, dass mir nichts anderes als auf den FA-Termin warten übrig bleibt, ich mach mich da auch nicht wirklich verrückt. Doch nachdem meine Mutter mir das alles genauer erzählt hat, bin ich ein wenig stutzig geworden.
Und die Schmerzen sind auch nicht wirklich angenehm, da wünscht man sich doch ein wenig Klarheit! :)

Ich muss noch erwähnen, dass ich jahrelang nicht beim Frauenarzt war, als ich ein sehr junges Mädchen war, musste ich notgedrungen das erste Mal hin.. auch wenn der Arzt super nett war, das hat mich damals doch sehr abgeschreckt. Seitdem geh ich auch nicht regelmäßig hin. Angst hab ich nicht wirklich vor dem Frauenarzt.. ich dachte nur, dass es nichts nötig wäre..

Falls sich beim FA nichts rausstellt, bin ich ziemlich ratlos.

Vielen Dank schon mal für die Antworten! Fühlt euch gedrückt!

Hallo Amelia,

mit Deinen starken Schmerzen, das tut mir sehr leid!!! Ich denke aber, dass Dich ein Termin beim Frauenartzt bestimmt weiter bringt!!!! Ich bin zwar auch nur Patientin, kann Dich aber insoweit beruhigen, dass je jeder Einzelfall zu betrachten ist!!! Du bist ja nicht Deine Mutter. Soweit ich das weiß, ist die Neigung zur Myombildung innerhalb einer Familie manchmal ähnlich hoch. Aber ein Myom ist ja noch nicht der Grund für eine Total-OP! Bei mir sind im Rahmen von Gebärmutter- und Bauchspiegelungen schon mehrfach Myome und Zysten entfernt worden - und ich bin nurn 45 und habe meine Gebärmutter noch!!! Hab also keine pauschale Angst !!!
Ich halte nur den Frauenarzttermin für sehr wichtig: je früher ein mögliches Problem wie Myome o.ä. erkannt wird, umso besser kann dir geholfen werden!!!
Und lass nicht locker, wenn dem ersten Arzt nichts einfällt!!!
Ich hatte mit dem letzten Myom übrigens auch Dauerblutungen und Schmerzen zum Auswandern... Nach der letzten Bauchspiegelung war ich 1,5 Jahre beschwerdefrei (bis zum nächsten Problem, diesmal ein Polyp). Meine Blutwerte sind auch immer normal, daran merkt man es nicht unbedingt. Aber im Ultraschall lässt es sich oft gut diagnostizieren.
Alle Gute

Elsa