Gebärmutterentfernung wegen mangelder Weiterbildung oder Profitgier??

In Studien kann man nachlesen, dass in Deutschland jährlich über 150.000 Frauen die Gebärmutter (GM) herausgeschnitten (Hysterektomie) wird. Davon ca. 100.000 nicht unbedingt notwendig! Warum werden so viele Frauen unnötig von Ärzten zur folgenschweren Entfernung der Gebärmutterentfernung überredet, obwohl es nicht sein müsste und es Alternativen gäbe?
Auch mir empfahlen 2 Gynäkologen unabhängig, hintereinander, unnötig und unverhohlen: „Wenn sie keinen Kinderwunsch mehr haben so lassen sie die Gebärmutter „einfach entfernen“, da sie völlig nutzlos ist“!? Empfohlen wurde die Entfernung „vaginal“, weil dadurch „keine Narben“ am Bauch bleiben. Dabei wird die Gebärmutter (GM) anstatt durch die Bauchdecke durch die Vagina/Scheide herausoperiert. Die Schlüsselworte waren: „Keine Narben“ und „einfach entfernen“.

Ein 3. Arzt im Klinikum Passau sagte bei der Terminanfrage zu mir: „ich entferne die GM total, und durch die Scheide, auch wenn sich die Frauen einbilden Muttermund und Gebärmutterhals müssten drinnen bleiben“!?
Ist das nicht geradezu selbstherrlich und frauenverachtend!? Verstößt das nicht gegen das „Recht auf körperliche Unversehrtheit GG Artikel 2“ und § 223 BGB Körperverletzung, auch wenn sich Ärzte durch Unterschrift absichern, dass die durch den Befund seelisch überrumpelten Frauen vermeintlich einverstanden sind?
Wohlgemerkt, es wäre um eine unnötige Gebärmutterentfernung/Hysterektomie gegangen, zu der man mich überredet hätte!
Frauen von Gynäkologen und Rechtsanwälten verlieren übrigens aus einer weiteren Studie westlich seltener ihre Gebärmutter……ist das nicht entlarvend?
Weiter ist nachzulesen, dass in Deutschland ungefähr 9 x so viele Hysterektomien/ Gebärmutterentfernungen zur „Behandlung“ dysfunktionaler uteriner Blutungen durchgeführt werden wie in vergleichbaren Ländern.

Die vaginale Entfernung der GM sei schrecklich, berichteten mir zum Glück noch rechtzeitig bekannte schon „ behandelte“ Frauen!
Mit mechanischen Spreizen wird die Vagina bis zum Zerreissen auseinandergespreizt. Sodann wird durch Scheide und Muttermund ein ca. 30 cm langer Metallhacken oder Zange eingeführt und damit die Gebärmutter die an 4 Stellen (Bänder) angewachsen ist aus der Vagina gezerrt/gezogen. Die dann 10 cm heraushängende GM wird samt Muttermund herausgeschnitten wodurch am Scheidenende ein klaffendes Loch mit ca. 6 cm Durchmesser in den Bauchraum entsteht. Die Scheide hat nun 2 Öffnungen. Am Eingang/Vagina und am Scheidenende vergleichbar mit einer Socke der man grosszügig die Zehenspitze abgeschnitten hat. Dieses völlig überflüssige klaffende Loch bzw. Wunde mit einem Wundrand von ca. 20 cm Länge wird zugenäht und zurückgeschoben.
Dabei wurden durch spreizen, herauszerren und zerschneiden Muskeln, Bänder und Nerven überdehnt, abgeschnitten und zerrissen was den Frauen neben einem Krankenhausaufenthalt von mind. 1 Woche auch noch 4 – 6 Wochen furchtbare Schmerzen und Höllenqualen verursacht. Weitere Folgen dieses unnötigen blutigen Gemetzels können sein: Taubheit in der Scheide, Verkürzung der Scheide, Inkontinenz, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, weniger sexuelles Verlangen, Verstopfung und teilweise keine Orgasmusfähigkeit mehr, da der Orgasmus bei Frauen mit durch Kontraktion der Gebärmutter entsteht. Erschwerend kommt noch hinzu, dass sich viele der Frauen daher nicht mehr als Frau empfinden und schwer traumatisiert sind.
Die Aussagen: „Keine Narbe“ und „einfach entfernen“ sind daher als völlig irreführend zu
werten! Alle mir bekannten betroffenen Frauen sagen aus, dass sie „Höllenqualen“ durch litten haben und sich das nie hätten machen lassen, wenn sie es vorher gewusst hätten.
Dabei wäre es für diese Frauen einfach gewesen sich im Internet unter „Video
Hysterektomie“ oder „Gebärmutterentfernung“ zu informieren, wenn der Arzt die Brutalität dieser veralteten Methode verschweigt und keine schonenden modernen Alternativen zur Erhaltung der GM aufzeigt, wie etwa enbolisirung, Goldnetz, fokussierter Ultraschall, usw.

Ein weiterer Skandal bei den unnötigen und nötigen Eingriffen ist, dass es auch ohne Schmerzen und blutigem Gemetzel wie im Mittelalter ginge.
Wenn durch die GM-Entfernung schon die Hälfte des weiblichen Geschlechtsorganes herausoperiert wird, warum um Gotteswillen zerschneidet man dann auf dieser brutalen, blutigen, 150 Jahre veralteten Methode auch noch die andere Hälfte samt Muttermund? Die Scheide, und damit die Empfindsamkeit dieser Frauen?
Jeder Handwerker muss sich heute weiterbilden, einige Gynäkologen offenbar aber nicht. Sie metzgern seit 150 Jahren mit dieser scheusslich folgenschweren und zerstörerischen Methode weiter, die ich nicht einmal meinem Haustier zumuten würde.
150 Jahre dieselbe alte blutige und schmerzvolle Methode heisst nicht automatisch, dass sie gut ist - der Arzt reitet ja auch nicht mehr wie vor 150 Jahren mit dem Pferd zur Praxis.
Die „GM-Entfernung“ ohne das beschriebene Martyrium für die Frauen ist in fast allen Kliniken längst Standard!
Durch „lapatoskopische Hysterektomie“ oder „Schlüssellochchirurgie“! Das ist eine wirklich schonende zeitgemässe Entfernung bei der der Operateur ohne Bauchschnitt oder vaginalen Gemetzel in der Regel mit zwei dünnen Instrumenten durch die Bauchdecke/Nabel den Gebärmutterhals thermisch verödet und dann durchtrennt und zerteilt/entfernt. Der Vorteil ist eindeutig!

Wenig Blutverlust und nur 1 – 2 Tage Krankenhausaufenthalt. Die Patientin hat nicht die höllischen Schmerzen und auch keine Narbe. Aber auch kein 6 cm Loch mit ca. 20 cm Wundrand, das vernäht werden muss, wie bei der brutalen blutigen und folgenschweren „Entfernung der Gebärmutter durch die Vagina/Scheide“. Der Grund ist klar.
Die 2. gesunde Hälfte, des aus Gebärmutter + Scheide, bestehenden weiblichen Geschlechtsapparates, die Scheide, wird nicht mit herausgezerrt und bleibt inklusive Muttermund unberührt!
Der Muttermund, der den Abschluss der Scheide bildet bleibt erhalten und das brutal unsinnige Aufschneiden der Scheide, was nach der OP mit zu den wahnsinnigen Schmerzen führt, können sich die betroffenen Frauen ersparen.

Man/Mann kann sich da durchaus hineindenken. Denn was hier bei den Frauen praktiziert wird ist nicht nur wie im blutigen Mittelalter, sondern das Gleiche, als würde man/Mann sich den After zum zerreissen spreizen und mit einem Hacken den Blinddarm durch den After herauszerren lassen. Wo er abgeschnitten und der Rest-Darm zugenäht danach wie eine alte Socke wieder hineingestopft wird. Man/Mann kann sich sicherlich vorstellen was diese brutale Methode für Folgeschmerzen durch Wunde, Zerrungen, Risse, Schnitte und durchtrennte Nerven, Muskeln und Bänder im Analbereich verursachen würde. Man/Mann käme nie auch nur annähernd auf den Gedanken sich den Blinddarm derart brutal und primitiv heraus metzgern zu lassen, weil man das ja ohne Narben und grosser Schmerzen längst per Bauchspiegelung durch den Nabel machen lässt.
So stellt sich die Frage: Warum wird eine derartig scheussliche Methode dann bei den Frauen, anstatt der Bauchspiegelung gemacht und unnötig vorgeschlagen?
Im Internet steht, dass die Kassen für die brutale Gebärmutterentfernung durch die Vagina ca. 3.300€ „Fallpauschale“ bezahlen. Für das organerhaltende moderne schonende Verfahren als Alternative aber nur ca. 1.200€. Ist das der Grund warum die GM raus muss!?
Wenn der entgangene Profit von ca. 2.000€ der Grund für das zerstörerische blutige Gemetzel durch die Vagina sein sollte, so ist das menschenverachtende Körperverletzung § 223 aus Profitgier. Auch „gefährliche Körperverletzung“ StGB § 224 und BGB § 253 „Verletzung des Körpers und der Gesundheit“ fallen mir ein.
Nur mangelnde Weiterbildung der Ärzte alleine scheint es nicht zu sein.
Die Kassen haben „Mitschuld“ weil sie offensichtlich für „profitgeile Ärzte“ aus unbegreiflichen Gründen falsche finanzielle Anreize setzen.

Seltsam ist, wenn man in Internetforen mitdiskutiert in denen die brutale vaginale Gebärmutterentfernung als „super“ beschrieben wird, und sich für die Laproskopische Hysterrektomie, die Gebärmutterentfernung mit Bauchspiegelung ausspricht, wird man sofort gesperrt. Offenbar lassen dort Seilschaften Frauen lieber leiden und schützen so ihre Pfründe.

Hi Helgaempört:-)
ja klar doch. Frauen leiden lassen, egal wie. Ist Programm. Weil Frauen ja nicht darüber reden. Über das "da unten". Schei** Erziehung. Na jedenfalls meine Erziehung war wohl gut, ich kümmer mich nen Schei** darum, was genehm ist oder was nicht.

Habe es auch schriftlich, dass ich eine Patientin bin "die schrittweise vorgehen will". Also, um es mit den Worten meines Hausarztes zu sagen, Salamitaktik.

Ok, ist ja auch mein Körper mit dem ich hoffentlich noch ne ganze Weile lebe. Und kein Arzt, der mir dies und das und jenes empfiehlt und hinterher damit nix mehr zu tun hat.

Überall in allen möglichen Foren gibt es zwei Fraktionen: Die Frauen, die heilefroh sind, dass sie den schlimmen "Feind" namens Gebärmutter endlich los sind (weil sie alles, was damit zu tun hat wohl schon immer furchtbar empfunden haben, mal wieder Schei**Erziehung" und dann gibt es die Frauen, die sich und ihren Körper und alles was dazu gehört annehmen.
hhmm
Also, was tun?
Aufklären, kämpfen und nochmal aufklären,darüber reden und immer weiter.

Klar, wenns nicht mehr anders geht z. B. wegen einer Krebserkrankung (und auch die muss erstmal wirklich festgestellt werden und nicht nur als schlechter PAP angedeutet werden oder sogar als Gewebeentnahme ohne weitere Info darüber zu erhalten weil sofort mit der Krebsangst gespielt wird) ja, selbst wegen einer Krebserkrankung muss unterschieden und entschieden werden, ob eine radikale OP wirklich sein MUSS. Und das unabhängig vom ALTER DER FRAU!!
Alles andere ist Diskriminierung. Wie sie immer noch, Tag für Tag stattfindet. Traurig, aber wahr.

Ich habe an alle Frauenärzte in Passau nachfolgenden Fragebogen versendet, weil man mich unnötig zur GM-Entfernung überreden wollte. Ich werde meinen Fall auch vor die Ärztekammer und die Staatsanwaltschaft bringen.
1. Mit Abgabe der Krankenkassenkarte gehen Arzt und Patient (konkludent) einen Behandlungsvertrag ein. Damit schuldet der Arzt Zitat: „eine sorgfältige, am neuesten Stand der Wissenschaft ausgerichtete Beratung und Behandlung!!!“ Warum behaupten Frauenärzte trotzdem unwahr es gäbe keine Alternative und verschweigen den „neuesten Stand der Wissenschaft“? Liegt es daran, dass die neuen sanften Methoden von Radiologen durchgeführt werden und der Gynäkologe nichts verdienen würde? Werden Frauen aus finanziellen Gründen zerschnitten und
geschunden und damit menschenverachtend finanziellen Interessen geopfert?
2. Jeder Handwerker, ob Installateur, Schreiner oder IT-Fachmann muss sich weiterbilden und hat eine Fachzeitschrift in der die neuen Techniken bekannt gemacht werden - gibt es bei Gynäkologen keine Weiterbildung oder Fachzeit-schriften? Wie können Frauenärzte/Fachärzte sagen es gäbe keine Alternativen zur Entfernung der GM? Ich bin kein Arzt, kenne aber alleine schon 3 Alternativen, den „fokussierten Ultraschall“ die „Embolisation“ und die „Bauchspiegelung“.
3. Ist es eine „ausreichende ärztliche Beratung/Aufklärung“, wenn vom Frauenarzt schonende unblutige Alternativen zur GM-Amputation verschwiegen werden?
4. Ist es richtig, dass in keiner med. Fachrichtung so viel und unnötig operiert wird wie in der Gynäkologie? Das Gynäkologen 3 x mehr Belegbetten haben als Chirurgen?
5. Ist es richtig, dass in der Frauen-„Heilkunde“ so oft gepfuscht wird, wie in keiner anderen Fachrichtung, wie im Internet, Literatur und Buch „Pfusch an der Frau“ von der Gynäkologin M. Kastendieck und der Sozialwissenschaftlerin Eva Schindele behauptet wird.
6. Ist es nicht Körperverletzung mit Vorsatz, wenn Frauen unter Vorspiegelung falscher Tatsachen, es gäbe keine Alternative, die Gebärmutter unnötig totalamputiert wird?
7. 2 Passauer Frauen-„Fach“-Ärzte bedrängten mich den GM-Hals mit entfernen zu lassen, damit ich keinen Gebärmutterkrebs bekommen kann. Müsste nach dieser wirren Logik nicht allen Frauenärzten auch vorsorglich die Hoden entfernt werden – damit sie keinen Hodenkrebs bekommen? Was läuft da?
8. Ist es vielleicht zutreffend, was im Buch „Pfusch an der Frau“ auf Seite 157 steht? Dass Gynäkologen Zitat: „in ihrem Beruf ihre Perversionen gesellschaftlich anerkannt ausleben können“ ?
9. Oder ist der Grund der, wie im selben Buch (Seite 20) und im Internet nachzulesen ist, dass Gynäkologen 270 Operationen an weiblichen Geschlechtsorganen durchführen müssen um ihre Fachausbildung abschliessen zu können. Davon 40 Gebärmutterentfernungen und 15 grössere operative Eingriffe an der weiblichen Brust. Werden die Frauen menschverachtend nur als Gebärmutter- und Brüste-Lieferanten zur Facharztausbildung ausgeschlachtet und deshalb vaginal wie frischgeschlachtete Hühner ausgenommen?
10. Ist es zutreffend, dass, je mehr Klinikbetten in einer Region sind, desto mehr Gebärmutterentfernungen durchgeführt werden, wie im Internet und Buch „PadF“ auf Seite 79 nachzulesen ist? Dass Frauen in der Nähe einer Uniklinik oder sonstigen Ausbildungsklinik weit schneller die GM oder Brust amputiert wird, weil angehende Gynäkologen diese hohe Zahl selbständig durchgeführter unnötiger Verstüm-melungen nachweisen müssen?
11. Ist Frauenärzten nicht bewusst: Dass sie mit ihrem blutigen vaginalen Gemetzel samt Folgeschäden die Geschlechts-Organe der Frauen verstümmeln? Einem Organ, das von Mann und Frau mit Liebe, Gefühl, Sexualität, Schamgefühl, Frausein usw. assoziiert wird? Das Ehen zerstört werden, weil Männer die Verstümmelung Ihrer Partnerin nicht verkraften und Frauen sich nicht mehr als Frau fühlen und schwer traumatisiert sind? Dass sie den Frauen über Wochen unnötig Schmerzen und Qualen bereiten? Das sie mit der GM auch Gefühle amputieren und „Depressionen“ in die geschundenen Frauen einpflanzen – obwohl die Hysterektomie unnötig wäre?
12. Die wichtigste Frage überhaupt: Warum schinden Frauenärzte Frauen mit der blutigen unnötigen vaginalen GM-Totalamputation mit 8 Tage Krankenhaus und wochenlangen Schmerzen, wenn seit 20 Jahren unblutige ambulante Alternativen wie „fokussierter Ultraschall“, „Embolisation“ oder eine Laparoskopie möglich sind???

Hätte man uns wenigstens eine schonende Laparoskopie/Bauchspiegelung zur Myom-Entfernung vorgeschlagen, wäre das für uns in Ordnung gewesen. So aber muss ich vermuten, dass man in Passau schlicht gewissenlos ist. Aber Vorsicht, Passau ist überall!

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Meine Ärtin hat mir auch nur Gebärmutterentfernung vorgeschlagen, wenn ich Beschwerden hätte. Ich habe ihr ein Artikel gezeigt, wo auch andere Methoden erklärt werden. Sie hat nur mit dem Kopf geschüttel, die Myomen würden wieder wachsen. Sie erzählt mir auch nichts, ich weiß nicht mal wieviele Myome ich habe, soll alles voll sein mit Myomen; ein Eierstock finde sie auch nicht. Können die Ärzte bei der Ultrschaluntersuchung wirklich nur wenig sehen?

Hallo Ellen.
Lass dir kein x für ein u vormachen.
Gehe in die Radiologie und lasse dir eine "Beckenschichtaufnahme" machen - nur so kann man sehen was wirklich in deinem Becken los ist. Mir wurde gesagt ich hätte nur 1 Myom mit 4,5 cm und trotzdem wollte man mir die GM völlig umsonst herausschneiden - in Wirklichkeit hatte ich 3! Das haben die Metzger aber nicht gesehen. Nachdem meine Schwester schreckliche Schmerzen hatte nach der GM-Amputation wollte ich mir das Myom mit einer Bauchspiegelung herausnehmen lassen damit die GM erhalten bleibt. Der Chefarzt in Passau war so dreist und hat gesagt: "Ich schneide die GM mit dem Muttermund heraus, auch wenn sie sich einbilden der Muttermund müsste drinnen bleiben. Ich habe gegen ihn eine Strafanzeige wegen versuchter schwerer Körperverletzung gestellt.
Ich bin dann in die Klinik in Dachau gegangen. Dort sagte der Chefarzt Zitat: "Sagen sie, in welcher Dorfmetzgerei haben sie sich vorgestellt, dass man ihnen wegen eines Myoms die GM amputieren wollte!"
Ellen es geht hier um finanzielle Dinge. Man braucht deine GM zur Facharztprüfung (Übungsmaterial) oder weil die Amputation um 500€ billiger ist wie die Embolisation, Bauchspiegelung oder fokussierter Ultraschall.
Mach die Beckenschichtaufnahme und dann eine der 3 Alternativen. Alle 3 sind schonend und ohne Folgeschäden.
Dass die Myome nachwachsen ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich...auch bei der entwürdigenden, brutalen, blutigen Totalamputation der GM entstehen Wucherungen die nachoperiert werden müssen. Lasse dich nicht kastrieren! Wenn die GM amputiert ist werden die Eierstöcke nicht mehr richtig durchblutet und du kommst in die Wechseljahre. Ich habe die Embolisation machen lassen. Infotelefon 08131-76392 Frau Keck Amperklinik. Fragen kostet nichts.
Ich bin glücklich nach 15 Jahren schmerzfrei zu sein und dass mein Unterleib samt Scheide nicht zerschnitten ist als wäre ich "Jack the Ripper" in die Hände gefallen.
Deine Ärztin sagt nur nichts mehr. weil sie sich ertappt fühlt!
Hör auf mich
Gruß
Helgaempört

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Hallo Helgaempört, wielen Dank für deine schnelle Antwort und deine Überzeugungsarbeit!!! Ich habe nicht vor, mir ein Loch im Bauch zu verpassen und dann noch mit Verwachsungen lebenlang rumzuplagen.
Bald habe ich einen Termin bei einer anderen Ärztin. Mal sehen, was sie sagt! Bin gespannt! Kannst du mir sagen, ob die Beschwerden in den Wechseljahren noch schlimmer werden? Bei mir drücken die Myome auf die Blase, Blutung ist aber nicht so stark, wie manche beschreiben. Ich weiß ja auch nicht genau, was stark ist und was normal. Das hat mir meine Ärtzin auch nicht erklärt. Ich bin noch nicht in den Wechseljahren (bin 49) und hoffe, dass diese bald anfangen, weil ja die Myome dann schrumpfen sollen. Aber eine Bekannte sagte mir, dass sie bereits in den Wechseljahren war und hat trotzdem die GM-OP machen lassen, weil ihr so empfohlen wurde. Anscheinend wuchsen die Myome weiter????

um eine "Empfehlung" für eine Gebärmutterentfernung zu erhalten, müssen die Myome nicht wachsen. Das einfache Vorhandensein von Myomen reicht vielen Ärzten aus, einer Frau die Hysterektomie zu "empfehlen".

Bild des Benutzers Ellen

Eigentlich möchte ich eine Antwort auf Verhalten der Myome in den Wechseljahren. Wird es schlimmer oder wird der Wchstum verlangsamt? Um GM-Entfernung geht mir jetzt weniger. Ich wunderte micht, dass meine Bekannte der OP zugestimmt hat, muss ja schlimm gewesen sein, wenn SIE das machen liess...

das Internet ist voll von Informationen. Hier ein paar Links
http://www.netzwerk-frauengesundheit.com/myome-wie-gefahrlich-sind-sie-w...
"Man hat außerdem festgestellt, dass im Myomgewebe mehr Andockstellen (Rezeptoren) für Östrogene vorhanden sind als in der normalen Muskulatur der Gebärmutter. Das heißt die Myome reagieren auch auf ein Zuviel an Östrogen empfindlicher und wachsen leichter. Das Gute daran ist, dass sie nach den Wechseljahren, wenn nicht weiter Östrogene eingenommen werden, schrumpfen."

http://www.apotheken-umschau.de/Myom/Fragen-an-die-Experten-Myome-38244....

http://www.frauenaerzte-im-netz.de/de_myom-therapie_394.html

Inwieweit das bei deiner Bekannten "schlimm" gewesen ist und was genau so schlimm war, kann ich nicht beurteilen. Der Erfahrung vieler Frauen nach muss es aber gar nichts schlimmes sein, damit Ärzte eine Frau von der Hysterektomie überzeugen können. Wer sich nicht informiert bzw. sich rein auf Informationen seines Arztes verlässt, läuft u. U. Gefahr, einseitig beraten zu werden.

Liebe Ellen,
es ist gut, dass du skeptisch bist und du dir die Gebärmutter samt Muttermund nicht amputieren lässt.
Ich bin 47 und habe alles erlebt was man mit Myomen und " den Krankenhäusern zuarbeitenden Ärzten" erleben kann. Warum hörst du nicht auf mich und verlangst erst einmal eine Beckenschichtaufnahme, damit DU weisst was in deinem Becken wirklich los ist. Dann, und erst dann bilde dir eine Meinung und entscheide, was du über dich ergehen lässt. Habe den Eindruck du lässt gerne andere für dich entscheiden. Man wird dir erst eine Hormonkur verschreiben, wenn du diese nicht schon hattest, das ist dann geradezu Dünger für deine Myome und für die Ärzte ein weiteres Argument zur Totaloperation, weil die Myome nun weiter wachsen. Was zauderst du? Warte nicht, dass die Myome von selbst verschwinden - das werden sie nicht! Die Probleme werden immer grösser und am Ende haben dich die "vaginalfixierten XXXXXXX (sorry, diese Formulierung entspricht nicht den Regeln dieses Forums. Bitte bemühen Sie sich um eine sachliche Ausdrucksweise. Die Redaktion) wo sie dich haben wollen...unter dem Messer. Ich habe 15 Jahre gelitten!!! Ich bereue, dass ich nicht schon früher per Bauchspiegelung, Embolisation oder fokussiertem Ultraschall die Myome (und nur die Myome) habe entfernen lassen. Die 3 Alternativen sind schonend, unblutig, unserem Jahrhundert angemessen und sicher. Du brauchst dich nicht in entwürdigender Stellung mit gespreizten Beinen vor oftmals lüsterne Ärzten/Männer legen und das halbe Geschlechtsteil zerschneiden und herausmetzgern lassen - mit all den Folgeschäden. Wenn du einen eitrigen Finger hast lässt du dir ja auch nicht die ganze Hand amputieren. Kannst mir auch privat schreiben/fragen unter Gabi47@-online.de

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Liebe Helgaempört, ich habe wirklich Hoffnung, bald in die Wechseljahre zu kommen und dass eine PO ünnötig wird. Bei dir wurden Myome schon mit 32 Jahren wahrscheinlich entdeckt, in dem Alter denkt man nicht an die Wechseljahre. Ich habe Myome seit 3 Jahren, zumindestenst das größte Myom hat man vor 3 Jahren ertasten bei einer Untersuchung durch Allgemeinmediziner. Beschwerden habe ich seit paar Monaten. Mit 49 darf man doch erwarten, dass bald los geht. Meine 2-3 Jahre jüngeren Kollegen sind schon fast alle in den Wechseljahren ;).

Liebe Ellen,

Mit Interesse verfolge ich die Diskussionen um die GM- Entfernung aufgrund von Myomen und die Alternativen Therapiemethoden mittels FUS oder Myomembolistion!!!
Dabei fällt mir immer wieder eines auf! Keine von euch scheint jemals von der Möglichkeit einer oralen 3-Monatstherapie durch einen selektiven Progesteron-Rezeptoren Modulator namens ESMYA gehört zu haben. Wohlgemerkt:hierbei handelt es sich nicht um eine Hormontherapie, sondern um die Modulation der Progesteron-Rezeptoren, die auch vermehrt an Myomen auftreten. Das führt in vielen Fällen zu einer Schrumpfung der Myome um bis zu 50 % ihre Ausgangsvolumens. Gerade für Frauen kurz vor der Menopause ist dies eine wunderbare Alternative, um die Zeit bis zur Menopause zu überbrücken ( die Myome werden in der Menopause nicht mehr größer, da nicht mehr durch Hormone getriggert), das alles kann man erreichen, indem man 3 Monate lang einmal am Tag eine Tablette einnimmt, die auch sehr gut verträglich ist und zu einem Blutungsstopp während der Einnahmezeit führt. Nach Abschluss der Therapie ist es in der Regel so, dass die monatliche Blutung wieder einsetzt, allerdings deutlich geringer, als vorher. Die allgemeinen Beschwerden haben sich verbessert und vor allem auch der niedrige Hb-Wert hat sich normalisiert. In vielen Fällen ist eine OP überhaupt nicht mehr nötig, oder wenigstens unter wesentlich besseren Bedingungen durchführbar.
Als erster Schritt vor der radikalen Entscheidung zur Entfernung der GM lohnt es sich allemal.
Sprich den Gynäkologen darauf an und lass dich nicht abwimmeln. Dieses Präparat ist seit März 2013 in Deutschland zugelassen und wird von den Krankenkassen auf Kassenrezept erstattet.
Gruß ulwi

Bild des Benutzers Ellen

Liebe ulwi71! Vielen Dank für die ausführliche Information! Das neue Medikament hat mir meine neue Frauenärztin erwähnt. Nur halt nicht so viel erklärt wie du! Sie hatte nur gesagt, dass damit die Zeit bis OP überbrückt wird. Ich hatte auch vor einiger Zeit darüber im Internet paar Beiträge gelesen. Einige berichteten, nach 3-monatiger „Kur“ wären die starken Blutungen wieder da, Myome seien wieder gewachsen. Ich habe bald eine MRT-Untersuchung und werde danach erfahren, was bei mir machbar wäre. Schade, dass es keine zuverlässigen Methoden gibt, um den Anfang der Wechseljahre zu bestimmen. Aber ich denke (nach dem ich so viel über die Ursachen der Myomenbildung gelesen habe), dass ich bald in die Wechseljahre kommen muss, weil das Ungleichgewicht der Geschlechtshormone die Myomenbildung begünstigt. Ich hatte sonst keine Beschwerden, sie fangen jetzt an, weil in den Wechseljahren PROGESTERON nicht in ausreichender Menge produziert wird und Östrogen dadurch dominiert. Östrogen läss die Myome wachsen – darüber sind sich alle einig. Wie gesagt, es ist meine Schlussfolgerung...Kann sein, dass ich falsch liege...Dieses Medikament wird mir sicherlich nach MRT-Untersuchung verschrieben. ))) Viele Grüße an alle an diesem Forum beteiligte Frauen und nochmal ein Dankeschön an ulwi71 und die Redaktion!!!

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Vielleicht ist bei dem ein oder anderen Fachbegriff eine Erläuterung sinnvoll, damit alle etwas von dem Kommentar haben:
orale 3-Monatstherapie: Medikamente, die 3 Monate lang genommen werden;
selektiver Progesteron-Rezeptoren Modulator: Wirkstoff, der das Ankoppeln des Hormons Progesteron im Körper der Patientin hemmt. Dieses Hormon spielt beim Wachstum von Myomen eine Rolle;
Niedriger Hb-Wert: Hb ist das Hämoglobin im Blut, man spricht dabei häufig auch von niedrigen Eisenwerten.
die Redaktion