Myom + Gebärmutterentfernung unvermeidbar

Hallo,

ich war heute beim Gyn und er stellte ein 7 cm langes und 3 cm breite Myom in der Gebärmutter fest, das bei mir ziemlich starke Blutungen mit einhergendem Eisenmangel verursacht. Es befinden sich wohl auch zwei kleine in der Gebärmutterwand. Er meinte eine GMEntfernung sei angesagt, da das Myom zu groß ist und ich ja auch noch zwei kleine habe, das würde sowieso wieder anfangen zu wachsen. Bin jetzt sehr verunsichert - stimmt das, ist mein Myom zu groß für eine gebärmuttererhaltende Methode?

Das Myom ist auf keinen Fall zu groß für einen Erhalt der GM!!! Je nach Lage wie es sich eingenistet hat, stehen genügend erhaltende Maßnahmen zur Verfügung.
Lass dich nicht verunsichern, lies dir alle Methoden durch und suche nochmals einen anderen FA auf!
Ich hatte über 20 Myome und das Größte war auch größer wie deins und ich habe meine GM noch

Hallo Ramona21, wenn du einen entzündeten Finger hast, lässt du dir dann die Hand amputieren? Wenn du das mit nein beantwortest, so lasse auch die GM nicht entfernen.
Ich hatte mir letzte Woche 3 Myome entfernen lassen - ohne dass ich mir den Unterleib zerschneiden habe lassen. als wäre ich "Jack the Ripper" in die Hände gefallen.
Gehe in das Internet dort findest du "fokussierter Ultraschall" und die Methode der "Embolisation". Ich habe mir eine Embolisation machen lassen, weil der fokussierte Ultraschall bei mir wegen einer im Weg liegenden Darmschlinge nicht ging. Mein Mann durfte dabei sein.
Es dauerte 1 Stunde. Ich brauchte keine Narkose und war nach 2 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen worden. Ich verstehe nicht warum ihr alle auf diesen Unfug mit der GM-Entfernung hereinfallt. Das sind in meinen Augen Geschäftemacher denen das Wohl der Frauen egal ist. Meine Myome waren 5 cm, 4 cm und 2 cm. Ich bin sie los ohne mich wie ein Hühnchen ausnehmen zu lassen.
Gerne kannst dich an mich wenden bei Fragen.
Gabi47@t-online.de alias Helgaempört.

Ich habe seit ein 5 Jahren ein paar kleine Myome, wovon eines im Sommer bei der Kontrolluntersuchung auf 4 cm gewachsen war. Es liegt genau in der GM und auch diese Tatsache hat mich noch nicht sehr beunruhigt. Bis meine bis zu diesem Zeitpunkt langjährige Gynäkologin mir sozusagen "vor den Latz knallte" die müßten sofort entfernt werden und am besten ginge das in dem man gleich die GM entfernen läßt, weil die bräuchte ich (45 Jahre und 2 Kinder) eh nicht mehr. Auf meine Frage ob ich danach nicht auch hormonelle Schwierigkeiten hinsichtlich Wechseljahre bekäme antwortete sie lapidar "da kommen Sie ja eh irgendwann hin". Ich bin mit einem suuuuper guten Gefühl aus dieser Praxis und habe sie seit dem nicht mehr betreten, nach dieser doch seeehr "umfangreichen" Beratung. Danach bin ich mit meiner Familie in der Urlaub gefahren und hab die Sache sacken lassen. Seit dieser Zeit habe ich noch 3 andere Gynäkologen besucht, von denen mir keiner dazu geraten hat "sofort" die Gebärmutter zu entfernen. Allerdings gab es als alternativen bei allen 3 nur Pille, Hormonspirale oder hormonelle Behandlung. Auf meine Frage Behandlung mit Ultraschall oder dem neuen Medikament Esmya wurde nur gleich mit zu teuer abgewunken. Fazit: ich habe bis zum heutigen Tag noch keinen Gynäkologen gefunden, bei dem ich so gut beraten wurde, dass das gesamte Behandlungsspektrum für Myome durchgegangen wurde. Auch in Bezug auf bio-identische Hormonbehandlung hält sich jeder sehr bedeckt. Vielleicht könnt Ihr mir einen Gynäkologen im Raum München nennen, der einen nicht gleich in den OP schleift. Da ich aufgrund der Myome eine sehr starke Periode habe habe ich diese Woche von meiner derzeitigen Gyn. Utrogestan verschrieben bekommen (ab 16. Zyklustag oral 2 morgens, 2 abends, 12 Tage lang) . Da Sie mir keine bio-identische Alternative sagen konnte, habt Ihr vielleicht einen Tip für mich.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Lilly9, meine Periode ist diesmal schon viel weniger stark geworden. Ich habe, als sie so schlimm war, im letzten Jahr bei www.censa.de einen Speichelhormontest gemacht (Östrogen sehr hoch, Progesteron zu wenig). Anschließend habe ich Mönchspfeffer (Agnus castus, gibts in der Apotheke) genommen und meine Östrogenquellen (Soja, Leinsamen, Milchprodukte) reduziert. Ich habe inzwischen noch einmal testen lassen und jetzt sind meine Werte genau auf der Normlinie! Ich nehme auch Mammutbaum Gemmomazerat ( http://www.gemmotherapie-deutschland.de/produkt-sequoia-gigantea-mammutbaum), soll gegen Myome helfen. Gegen akute starke Blutung hilft Hirtentäschel (Capsella bursa-pastoris), z.B. Solunat 21 Tropfen in Hirtentäscheltee (z.B. http://www.apovia.de). Ich hoffe es hilft Dir. Liebe Grüße Ramona21

Liebe Lilly9,
Warum tanzt Du nicht gleich auf einem Bein und läutest ein Glöckchen dabei? Was soll der Unsinn mit "Hirtentäschelentee" Hast Du ein Problem mit Myomen oder nicht? Wenn Du Probleme hast, dann gehe sie an oder lass es. Mit Tee machst Du Dir nur selbst was vor. Gehe in das Internet unter "fokussierter Ultraschall" ober "Embolisation". Wenn nicht so wundere Dich nicht, wenn der Apotheker immer in Gelächter ausbricht, wenn Du die Apotheke verlässt.

Liebe helgaempört,
bin heute nach längerem Urlaub wieder im Forum. Ich habe weder vor auf einem Bein zu tanzen ,noch mit einem Glöckchen zu bimmeln, nichts liegt mir ferner. Da ich mich mit meinem Problem an dieses Forum gewandt habe um Alternativen zu einer Gebärmutterentfernung bei Myomen zu erhalten, hat wohl jeder die Möglichkeit Tips und Alternativen zu geben. Egal ob jetzt homöopathisch oder medizinisch. Im Endeffekt ist es allein meine Entscheidung was ich ausprobiere und für mich als den besten Weg erachte. Aber zu deiner Beruhigung auch ich hatte mich schon im Vorfeld über den fokussierten Ultraschall und die Embolisation erkundigt und bin nicht vollkommen unwissend in dieses Forum gestolpert.
Liebe Grüße Lilly9

Bild des Benutzers gutemine

hallo helgaempört! warum den so resolut?
bekanntermassen ist die schulmedizin auch nicht alleinglücklichmachend und jede scheint mir das recht zu haben, weniger wissenschaftsgläubig und eigenverantwortlich nach alternativen suchen zu dürfen, ohne lächerlich gemacht zu werden!

bei mir hat sich das übrigens auch ausgezahlt; hier mein berichtlein dazu:
mir sollte die gebärmutter wegen eines “absoluten ausnahmebefundes” und erschöpfenden blutungen entfernt werden, alternativmedizinisch sei da nichts zu machen (sagte selbst die gynäkologin des frauenambulatoriums) und ich wurde zu einem sofortigen operativen eingriff gedrängt.
dennoch habe ich mir zeit ausgehandelt und nach einem halben jahr in homöopathischer behandlung mit meinem konstitutionsmittel, das besagte myom mit einer wehe “geboren”.
(hörthört! sowas gilt als recht selten und dennoch hat es sich genauso zugetragen!)
ich bin froh über meine herangehensweise, dennoch hat mir der ganze prozess (obwohl ich selbst klassische homöopathin bin) sehr viel vertrauen und kraft abverlangt.
zudem hatte ich mir sanfte medizin bis dahin nicht so herausfordernd und in ihrer wirkweise derart dramatisch vorgestellt..

als expertin für homöopathie habe ich hierzu etwas bei experto.de veröffentlicht. hier der link zu meiner diesbezüglichen (nicht vollständigen, vereinfachenden) auswahl an empfehlenswerten homöopathischen arzneien: http://www.experto.de/b2c/gesundheit/homoeopathie/ihr-myom-macht-beschwe...

besonders am herzen liegt mir auch die dort genannte myom-broschüre des ffgz von karin schönig!
dort werden, unter anderem, auch mögliche komplikationen und nachteile der embolisation besprochen...

mit schönem gruss! gutemine

Vielen Dank für Deine Antwort Ramona21. Welches Mittel der Gemmotherapie nimmst Du denn genau und woher beziehst Du es (bitte genaue Bezeichnung). Hat es bei Deinen Myomen schon etwas bewirkt? Die Tropfen in Hirtentäscheltee werde ich bei meiner nächsten Periode testen. Bin mir immer noch unschlüssig ob ich die Utrogestan einnehmen soll. Laut Ärztin 2 morgens und 2 abends oral. Habe bei meiner Forschung im Internet den Eindruck als ob die Dosierung ziemlich hoch ist. Da ich bei meinem momentanen Eisenwert von 8 eh schon ziemlich müde bin schreckt mich die häufig auftretende Nebenwirkung Müdigkeit bei der Einnahme doch ziemlich ab. Hast Du von Deinem Arzt auch Progesteron zur Eindämmung der starken Monatsblutung gekommen. Hat der Tee mit den Solunat-Tropfen ziemlich schnell geholfen?
Liebe Grüße Lilly9

Hallo,

der Link zu dem Gemmomazerat ist oben angegeben, Sequioa gigantea. Ich kann Dir nicht garantieren, dass es hilft, ich teste das gerade selbst. Als ich im Januar den Beitrag verfasst habe, war ich sehr verzweifelt. Meine Periode war jetzt gerade und ich muß sagen, meine Blutung (und die machte ja die Probleme) viel besser geworden ist. Ich habe allerdings schon Anfang Novermber mit der naturheilkundlichen Behandlung angefangen. Den Eisenspiegel habe ich mit Tabletten mühsam wieder aufgefüllt und es war eine harte Zeit. Zu den Utrogestan kann ich Dir leider nichts sagen, ich bin kein Arzt und kein Heilpraktiker. In München könntest Du Dich an www.natura-naturans.de wenden. Ich bin wirklich überrascht, dass sich mein Hormonspiegel so schnell so schön normalisiert hat. Ich persönlich dosiere die Naturheilmittel eher hoch. Aber da würde ich einen Heilpraktiker fragen. Zu der Wirksamkeit der "Pflänzchen": Eisenhut z.B. ist die giftigste Pflanze Europas und wächst in vielen Vorgärten, ein Tee davon kann tötlich sein. Das wirkt (positiv wie negativ). Einen Versuch, bevor man Hormone schluckt oder an sich rumschnippeln läßt, ist es allemal wert. Wenn es nicht hilft, kannst Du das immer noch machen.
Liebe Grüße Ramona

Die Info ist von Rina Nissim: "Naturheilkunde in der Gynäkologie", Orlanda Frauenverlag, 1998, S. 159

Auch zu empfehlen: "Alchemilla" (http://www.amazon.de/gp/product/3442141915?ie=UTF8&tag=naturanaturan-21&...). Ist von Natura Naturans.

Ich möchte hier einmal etwas loswerden: Alternative Therapien sind gut, solange man die Realität im Blick behält und keine Wunder erwartet.
Ich hatte einige Myome, die schwer zu behandeln waren, submuköse, gestielte, die ganze Palette. Massiven Eisenmangel über Jahre, daraus folgend Gelenkbeschwerden und undefinierbare Nervenschmerzen im Rücken.
Für mich war es lange Zeit keine Frage, ich hätte alles ausprobiert, nur irgendwann mußte ich feststellen, das alle Versuche die Myome alternativ zu behandeln, nicht den gewünschten Erfolg gebracht haben, sondern den Gesundungsprozess nur herausgezögert. Ich habe es mit Homöopathie versucht, mit Hormonen und mit einer Diät. Leider hatte nichts den gewünschten Erfolg. Nun nach ca 10 Jahren habe ich mich schweren Herzens für eine Lash-Op entschieden.Vorher hatte ich mich nach dem fokussierten Ultraschall erkundigt, war aber für meinen Fall auch nicht geeignet.
FÄ können auch nur Vorschläge machen,informieren und entscheiden muß man sich selbst. Das ist doch bei fast allen Ärzten so. Ich muß mich entscheiden, ob ich Schmerzmittel nehmen möchte, oder nach der Ursache forschen will. Ausserdem ist nicht zu vergessen, auch eine Behandlung mit fokussiertem Ultraschall ist alles andere als ein Spaziergang, Gewebe wird dabei genauso zerstört, verbrannt, Spätfolgen für den Körper aus heutiger Sicht noch gar nicht definierbar. Nach der Entfernung von Myomen mit iregendeiner Methode heißt auch immer: danach ist davor! Wenn man die Disposition hat und sein Leben nicht von Grund auf verändert, sind die Chancen bald wieder unters Messer zu müssen groß. Wenn Myome auf die Blase drücken,man also bald vielleicht die Blase nicht mehr richtig entleeren kann, oder auf Nerven drücken sodaß man plötzlich ganz andere Baustellen im Körper bekommt, muß man irgendwann abwägen, was mehr Schmerz und Leiden verursacht.
Ich habe die Entscheidung nicht bereut, bin aber auch schon 42 und Kinderwunsch hatte ich nicht. Aber leichter ist mir die Entscheidung trotzdem nicht gefallen, es ist schließlich ein wichtiger Teil meines Körpers.
Ich möchte aber nicht, daß jemand glaubt, mit so einer Operation gäbe man sich freiwillig zum Abschuß frei und würde leichtgläubig und leichtsinnig sein Leben (Gebärmutter) wegwefen, wie ein Lemming der dem Arzt überallhin folgt, so ein Quatsch-nur manchmal ist so eine OP eben die bessere Wahl.
Endlich geht es mir besser, keine Schmerzen mehr, keine Anämie, keine Rückenprobleme

Bild des Benutzers gutemine

mir sollte die gebärmutter wegen eines “absoluten ausnahmebefundes” (myom von 14cm) und erschöpfenden blutungen entfernt werden, alternativmedizinisch sei da nichts zu machen (sagte selbst die gynäkologin des frauenambulatoriums) und ich wurde zu einem sofortigen operativen eingriff gedrängt.

dennoch habe ich mir zeit ausgehandelt und nach einem halben jahr in homöopathischer behandlung mit meinem konstitutionsmittel, das besagte myom mit einer wehe “geboren”.
dazu musste es sich vorerst aus der gebärmutterwand herausarbeiten, in den gebärmutterkörper eintreten um daraufhin ausgetrieben zu werden; keine schlechte leistung wie ich finde...

ich bin froh über meine herangehensweise, dennoch hat mir der ganze prozess (obwohl ich selbst klassische homöopathin bin) sehr viel vertrauen und kraft abverlangt.
zudem hatte ich mir sanfte medizin bis dahin nicht so herausfordernd und in ihrer wirkweise derart dramatisch vorgestellt..

als expertin für homöopathie habe ich hierzu etwas bei experto.de veröffentlicht. hier der link zu meiner diesbezüglichen (nicht vollständigen, vereinfachenden) auswahl an empfehlenswerten homöopathischen arzneien: http://www.experto.de/b2c/gesundheit/homoeopathie/ihr-myom-macht-beschwe...

besonders am herzen liegt mir auch die dort genannte myom-broschüre des ffgz von karin schönig!
damit sollte jede betroffene zu einer bewussten, individuellen vorgehensweise finden...

Es ist schön, dass es dir gutgeht und du deine Erfahrungen hier mitteilst, die ich so empfinde, als ob du dich für deine Entscheidung zur Hysterektome rechtfertigen wolltest, weil du ja eigentlich den Eingriff nicht machen lassen wolltest.

Jede Frau hat ihren eigenen Weg; du bist den deinen gegangen. Jetzt musst du nur noch lernen, mit deiner Entscheidung wirklich klarzukommen und das "ich habe es nicht bereut" zu verinnerlichen.
Alles Gute!

Bild des Benutzers gutemine

ich hatte nicht verstanden, dass ich antworten erhalte, die sich nicht an mich persönlich richten, war befremdet desshalb und habe auch so reagiert.

mir scheint, dass in foren oftmals der anspruch auf die eigene, alleinige wahrheit postuliert und umkämpft wird.
vielmehr würde ich mir wünschen, dass eigene erfahrungen geschildert werden um anderen deren persönliche entscheidung zu erleichtern..
dass die wahrheiten auch diesbezüglich subjekiv sind, versteht sich wohl von selbst und sollte den aussagen keinen abbruch tun.

klar wurde mir zwischenzeitlich jedenfalls, dass wennauch ich sehr glücklich bin mit der von mir gewählten behandlungsform, sie nicht für jede die passende sein wird.
mir liegt jedoch an der betonung darauf, dass alternative medizin auch bei als hoffnungslos erklärten fällen noch greifen kann!

mein homöopatischer versuch war erfolgsgekröhnt aber fordernd,
kräftemässig ebenso wie in bezug auf das (von mir gefestigt geglaubte) vertrauen in die methode.

anhand der von mir gemachten erfahrungen (den absolut alle kräfte raubenden blutungen, damit einhergehenden einbussen der bewegungsfreiheit etc.) kann ich heute auch mir nicht entsprechende entscheidungen zu invasiveren behandlungsformen
verstehen; desshalb wünsche ich jeder betroffenen ihren eigen-willen und den ihr entsprechende weg!

da der Ausgangstext gelöscht wurde hat sich meine Antwort darauf erübrigt

Ich möchte meine Entscheidung nicht rechtfertigen, wie ich schon in meinem Text zum Ausdruck brachte, habe ich nach langer Zeit meinen Frieden.
Ich habe aber das Gefühl, auf vielen Frauen lastet ein großer Druck ihre Myome mit altern. Methoden in den Griff kriegen zu müssen. (Nicht nur die Schulmediziner tun dies.) Es ging mir ja selbst so, überall wo ich im Netz nachforschte, gab es immer noch eine andere "Wunderwaffe" die ich unbedingt ausprobieren wollte. Es entsteht der Eindruck, man müsse nur hartnäckig genug an der Sache dranbleiben, dann käme man schon zum Erfolg. Und jede, die das nicht aushält wird kritisiert oder mit verständnislosem Blick angeschaut. Auch ich hatte eine "Myomgeburt" durch eine homöophatische Behandlung, nur leider war es nicht das Myom, welches für die starken Blutungen verantwortlich war. Ich weiß nicht, wie es andere Frauen erleben, für mich war das ein kräfteraubendes Erlebnis, welches ich nicht alle paar Monate wiederholen möchte.
Kurzum, jede Frau muß natürlich ihren Weg finden, der wird aus vielen Versuchen u. Rückschlägen bestehen u. irgendwann zum Erfolg führen.
Aber man sollte auch abwägen, ob man auf dem manchmal sehr langen Weg
nicht all seine Kraft verliert.

Zitat
Aber man sollte auch abwägen, ob man auf dem manchmal sehr langen Weg
nicht all seine Kraft verliert.
Zitatende
Und genau das traue ich jeder einzelnen Frau zu ohne extra darauf hinweisen zu müssen. Wie du selbst schreibt, weisst du nicht, wie es andere Frauen empfinden, aber du gehts von dir aus und denkst, dass wohl viele Frauen so empfinden wie du. Schau, bei mir ist das genau anders: Ich schöpfe Kraft aus dem Kampf!
Jede Frau ist anders.
Und das ist auch gut so!

Geht es Dir hier um Informationsaustausch oder anderen möglichst effektiv über den Mund zu fahren?!
Selbstredend gehe ich von mir aus, Du doch auch von Dir!
Laß die vielen Meinungen einfach gelten, sie tragen schließlich dazu bei, dieses Forum interessant für ALLE zu machen.

Liebe fuseltuse.
Sehr gut dein Beitrag. Ich denke es wird viel zu viel Zeit mit diesen "alternativen Therapien" vertan. Ich selbst habe mich 25 (!) Jahre gequält und alles mögliche versucht - ich habe 25 Jahre umsonst mit Schmerzen gelebt.
Erst als es nicht mehr ging bin ich dem Rat der vielen Passauer Frauenärzte gefolgt und wollte mich in das Unvermeidliche fügen und die Gebärmutter "vaginal entfernen lassen, weil dann wenigstens keine Narben bleiben", wie mir geraten wurde. Als dann der Prof. Dr. K. sagte er würde die GM Zitat: "vaginal mit dem Muttermund entfernen, auch wenn sich die Frauen einbilden der müsse drinnen bleiben" wurde mir klar, dass die Gynäkologen nicht nur das Wohl der Frauen im Auge haben. Als ihn mein Mann zur Rede stellte, ob er sich für Gott hält, dass er als Dienstleister gegen den Willen der Frauen (und mir) auch den Muttermund herausschneidet sagte dieser Zitat: Das ist bei einer GM-Entfernung Tradition". Wie pervers oder frauenfeindlich ist das? Er müsste sich vor anderen Ärzten schämen, wenn der MM drinnen bleiben würde.......!?. Zudem behaupteten alle Frauenärzte trotz Nachfrage, es gäbe keine Alternative!!! Den "fokussierten Ultraschall" kannten sie angeblich nicht und die "Embolisation" sei angeblich Unfug. Der Hammer war, dass eine Krankenschwester meinem Mann einen Zeitungsartikel der Passauer PNP vom 29. Januar 2008 heimlich zugesteckt hat in dem die "Embolisation" im Passauer Klinikum vorgestellt wurde und in dem getitelt wurde: "Myome: Nicht immer muss operiert werden". Nach einer schriftlichen Beschwerde, warum man mich wie ein frischgeschlachtetes Huhn ausnehmen wollte, obwohl eine Alternative im Passauer Uni-Klinikum zu Verfügung gestanden wäre kam heraus, das die Embolisation in der Radiologie gemacht würde und die Gynäkologie-Abteilung nichts verdient hätte. Ich wurde also von allen Frauenärzten belogen und getäuscht, weil man behauptet hatte es gäbe keine Alternativen und sie die Embolisation auch noch madig gemacht haben. Der Tatbestand der Körperverletzung in Einheit mit arglistischer Täuschung ist somit erfüllt, weil auch der Versuch strafbar ist. Wir haben daher Strafantrag bei der Kripo Passau gestellt unter By2280-001462-13/4. Meine "Embolisation habe ich in Dachau machen lassen. Keine Probleme! Nach 2 Tagen Klinik und 3 Tagen bauchgrummeln war alles vergessen. Ich habe seit 4 Monaten keine Schmerzen mehr bei der Regelblutung und bereue es nicht früher gegangen zu sein. Frauen lasst euch nicht ständig ein X für ein Y vormachen und denkt daran, dass nur die ...(gelöscht von der Redaktion) in der Gynäkologien den "fokussierten Ukltraschall und die Embolisation schlecht machen, weil ihnen das "Blutgeld" entgehen würde, wenn ihr in die Radiologie gehen würdet. Ich beantworte euch gerne persönlich Fragen unter 01701559536. Passau ist überall!!!

Deine Geschichte ist gruselig, solche Ärzte haben keine Daseinsberechtigung.
Ich habe meine OP in der Berliner MIC-Klinik machen lassen und dort ist das Motto: Nur so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Ich habe mich jederzeit respektvoll behandelt u. gut aufgeklärt gefühlt. Beleidigungen und Übergriffigkeiten können sich heutzutage die Kliniken eigtl. nicht mehr leisten.
Bevor man also diesen Schritt geht, ist es wichtig sich für die richtigen Ärzte u. die richtige Klinik zu entscheiden. Aufklärung ist alles.

Vielen Dank, dass Sie sich hier so intensiv austauschen. Wir kennen die Situation aus unseren täglichen Anfragen und die z.T. große Unzufriedenheit durch mangelnde Aufklärung. Dennoch bitten wir um die Einhaltung der Regeln dieses Forums. Dazu gehört, dass Verunglimpfungen und Beleidigungen hier nicht veröffentlicht werden. Wir wünschen einen weiterhin guten Austausch. Viele Grüße, die Redaktion.