Endometriumablation (EA)

Endometrium

Die Endometriumablation ist ein Verfahren, bei dem lediglich die blutungsverursachende  Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) zerstört und entfernt wird, während die Gebärmutter selbst intakt bleibt. Das Organ wird also erhalten und es erfolgt kein Schnitt, da der Eingriff minimal-invasiv durch den Gebärmutterhals vorgenommen wird.

Umgehend nach dem Eingriff erfolgt keine zu starke Monatsblutung mehr und der Eisenhaushalt im Körper normalisiert sich, sodass die Patientinnen wieder zu ihrer Energie und Leistungskraft finden.

Für Frauen, die noch einen Kinderwunsch haben, ist die Endometriumablation nicht geeignet, da die Gebärmutterschleimhaut zerstört wird, die notwendig ist für eine komplikationslose Schwangerschaft. Trotzdem ist durch eine Endometriumablation eine Schwangerschaft nicht vollends ausgeschlossen, so dass abhängig vom Alter der Patientin eine Empfängnisverhütung weiterhin notwendig sein kann.

Man unterscheidet grundsätzlich zwei Gruppen von Ablationsmethoden:

  • die hysteroskopischen Methoden der sogenannten ersten Generation (Rollerballkoagulation, Schlingenresektion, Neodym:Yag-Laser Photokoagulation)
  • die zweite Generation der globalen Endometriumablation, die den Eingriff vereinfachten, die Komplikationsrate senken und die Ergebnisse verbesserten (beginnend mit der Uterus-Ballontherapie bis zur heutigen, modernen Hochfrequenzablation).

 

 

Elektrische Schlinge

Uterus-Ballontherapie

Hochfrequenzablation (Goldnetz)

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